HD Technologies

Vor der Lösung fehlte dem Unternehmen:

  • Eine klare Antwort darauf, warum es bei der Bearbeitung von Fensterrahmen zu vorzeitigem Bruch/Rissbildung bei den Bearbeitungswerkzeugen (Bohrer/Fräser) kommt
  • Ein Nachweis darüber, ob das Problem im Material, in der Werkzeugherstellung oder im Schärf- bzw. Oberflächenvorbereitungsprozess liegt
    • Konkrete Empfehlungen, wie sich eine Wiederholung schnell verhindern und die Ausschussquote sowie die Kosten senken lassen

Was wir angeboten haben:

  • Prozessanalyse und schnelle Erfassung möglicher Ursachen für das Brechen in den einzelnen Produktionsschritten
  • Detaillierte Materialcharakterisierung (Zusammensetzung, Struktur, Fraktografie, Prüfung der Oberflächenschicht)
    • Bewertung des Zustands der Beschichtung und der Grenzfläche + Suche nach Rissauslösern im Oberflächenbereich
  • Vorschlag praktischer Maßnahmen und Empfehlungen für weitere Schritte in der Fertigung

Was das Unternehmen gewonnen hat:

• Identifizierung der wahrscheinlichsten Grundursache: Grobschleifen/Edge-Prep ohne ausreichende Kühlung, was zu Mikrorissen und einer Schwächung der Oberflächenschicht führte

  • Bestätigung, dass das Ausgangsmaterial in Ordnung ist – das Problem entsteht nicht beim Sinteren/in der Pulvermetallurgie, sondern in den nachfolgenden Produktionsschritten
  • Eine Reihe konkreter Empfehlungen zur schnellen Behebung:
    o Prozessaudit der Schärfung (Körnung und Abrichtung der Scheibe, Anpressdruck, Kühlung, Homogenität von Honung/Radius)
    o Anpassung der Parameter (feinerer Diamant, höherer Kühlmitteldurchfluss, geringere Kräfte und Geschwindigkeiten)
    o Einschränkung aggressiver Vorbehandlungen vor der PVD (insbesondere „Co-Etch“, ggf. Ersatz durch eine schonendere Alternative)
    o Prüfung einer Änderung der Oberflächenschicht: TiN durch DLC/CrN für die jeweilige Anwendung ersetzen
  • Ein Ergebnis, das auch wirtschaftlich Sinn macht: weniger Brüche, stabilerer Prozess und längere Lebensdauer der Werkzeuge